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Autor und Redner Wolfgang Nieschalk - in Kürze

Ich begrüße Sie auf meiner Webseite. Bitte informieren Sie sich über mich und mein Angebot und falls Sie Fragen haben, rufen Sie mich am besten an oder schicken Sie mir eine Mail. Telefonnummer und Mail Adresse finden Sie hier auf dieser Seite rechts.


Vorträge für vielfältige Anlässe und Familienfeierlichkeiten

Ich schreibe Vorträge zu den verschiedensten Themenbereichen, auch für Ihre Familienfeierlichkeiten oder zu anderen Anlässen. Sie entscheiden, ob sie selbst referieren oder dies ggfls. durch mich ausführen lassen wollen. Bei Interesse an einem meinen festen oder individuellen Vorträgen bitte ich Sie, die Seite Veranstaltungen anzuklicken und mit mir einen Termin und ein Thema, zu dem ich referieren soll, zu vereinbaren.



Beiträge finden Sie auch unter:  http://www.myheimat.de/nordstemmen/profile/wolfgang-nieschalk-44275.html 




Meine Arbeit als freier Journalist und Vortragsredner 

Ich arbeite als freier Journalist,  schreibe Reiseberichte und Kolumnen und halte regelmäßig Vorträge eigener Werke sowie über Werke namhafter Schriftsteller. Zum Beispiel stelle ich die Autoren Heinrich Spoerl (Autor der Feuerzangenbowle) , Stefan Zweig mit seiner Novelle "Brennendes Geheimnis", "Hermann Löns", Leben und Werk, "Guy de Maupassant" und "Die Brüder Grimm" sowie eigene Werke aus meiner Tätigkeit für die Leine Deister Zeitung in diesen Vorträgen vor. 

Sehr oft auch wird ein in sich geschlossener Vortrag über den Bau einer Segelyacht, die von mir vor gut 36 Jahren im Selbstbau, aber mit der Unterstützung eines namhaften Bootskonstrukteurs, unter freiem Himmel gebaut wurde und von meinen Reisen mit dem Boot auf den Flüssen, Kanälen und auf den Meeren nachgefragt. Das Boot führt mich auch heute noch an neue, für mich unbekannte Ankerplätze. Alle Vorträge sind bewährt und wurden vielfach von mir vorgetragen. 


Publikationen in der Leine Deister Zeitung als freier Journalist - "die kleine Geschichte" 

 

Seit vielen Jahren werden von mir 14- tägig Publikationen in der Leine Deister Zeitung unter dem Titel "die kleine Geschichte" veröffentlicht. Darüber hinaus bin ich Mitglied im Kunstkreis Laatzen, Culturium Hildesheim, in der Senioren Akademie Alfeld und ständig im Leserkreis der Leine Deister Zeitung präsent. Und auch durch zahlreiche Lesungen bei den verschiedensten Interessenten, die ich aber der Übersicht wegen im einzelnen nicht aufführe.


Autorengruppen


Ich war in der Vergangenheit Mitglied - mit zeitlichem Abstand -  in zwei Autorengruppen tätig, in denen ich meine Mitgliedschaft von vornherein auf fünf Jahre beschränkt hatte. In der Letzten wurden dann allerdings sechs Jahre daraus. Beide Gruppen hinterließen positive Spuren, die sich heute in meiner Arbeit wiederspiegeln. 


Literaturgruppen


Seit Anfang Februar 2018 bin ich Moderator einer Literaturgruppe der Senioren Akademie Alfeld, die sich zum Ziel gesetzt hat, ausgewählte Autoren der Gegenwart und Vergangenheit zu besprechen und kurze Abhandlungen aus deren Leben und ihren Werken schriftlich abzufassen, die später ggfls. als Vorlage für gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit verwendet werden sollen. Die Gruppe umfasst derzeit 6 Mitglieder.


Rechte:

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Neu

Wer schreibt schon über Regenwürmer...!

...wenige, aber ich, weil Regenwürmer es verdienen, einige Sätze über sie zu verlieren. Nicht ihrer "Schönheit" wegen, da gäbe es hübschere Gartenbewohner. Aber wegen ihres Fleißes oder ihrer Fresssucht, was bei ihnen aufs Gleiche hinausläuft. Diese Eigenschaften sind so ausgeprägt, dass sie den kleinen Humusbildner zu einem der wichtigsten und arbeitsamsten Tiere überhaupt machen.

In einem Pflanzloch für ein Blumenbeet Ende März ringelte sich ein Regenwurm der Größenordneung, welcher eine Drossel den ganzen Tag hätte satt machen können. Dieser graubraune, sich windende "Schlauch" beschäftigte mich am Abend immer noch, und der prasselnde Regen auf mein Dachfenster erinnerte mich nachdrücklich: "Schreib was über Regen - Würmer. Vielleicht verdienen sie es!"

Was ich dann über ihn herausfand, war erstaunlich, denn bisher fiel er mir nur als Amselfutter auf, wenn die Vögel ihn rabiat aus dem Rasen zerrten. Doch trotz dieser Gefahr fühlt er sich im Erdreich des Gartens genauso wohl, wie im Hochgebirge und Regenwald. Seine Essgewohnheiten aber sind gewöhnungsbedürftig. Bestimmt dafür, lebendig begraben zu sein, sichert er die Fruchtbarkeit unseres Bodens ganz nebenbei, indem er die Welt im wahrsten Sinne des Wortes unter unseren Füßen auffrisst. Er schiebt die Erde beim "Vorwärtsbuddeln" nicht zur Seite. Er frisst sie, verdaut das Verwertbare darin, und das, was hinten wieder raus kommt, ist Kraftdünger für die Gartenpflanzen. Alle vierundzwanzig Stunden frisst er Blätter, Gras und Erde, die seinem Eigengewicht entspricht. So verstärken alle Regenwürmer zusammen in unermüdlicher Verdauungsarbeit alle zehn Jahre die Humusschicht unserer Erde um sage und schreibe zweieinhalb Zentimeter! Gigantisch, für so einen kleinen Wühler. Doch es gibt auch größere Exemplare unter den 2000 bekannten Arten. In Australien werden sie bis zu dreieinhalb Meter lang, verriet mir ein befreundeter Biologe und eine Art glüht in der Nacht wie ein winziges Glühwürmchen. Aber keiner der Würmer ist so vielseitig wie der, den wir alle kennen. "Unser Wurm" hat fünf Paar Herzen und zwei dicke Muskelschläuche zum Vorwärtsbewegen und Verdauen. Augen und Lungen besitzt er nicht, dafür aber eine lichtempfindliche und atmende Haut. So verpasst er weder die Morgendämmerung, um in sichere Tiefen abzutauchen und erstickt nicht, weil die Haut ihm den Sauerstoff verschafft.

Sogar die Liebe weicht bei ihm vom Üblichen ab. Er ist Männchen und Weibchen in "einem Wurm." Das vereinfacht sein Sexuelles-er-Leben ungemein und deshalb vergeudet er wenig Zeit mit kräftezehrenden Vorspielen und Liebesabenteuern. Nur das Nachspiel bleibt, aber davon bekommt er wohl nichts mit, wenn sich aus seiner Brut winzige, sich umeinander schlingende Leiber ausschlüpfen und umgehend das tun, was alle Regenwürmer lieben: Fressen. Doch das Gerücht, zwei Würmer würden aus einem entstehen, wenn ihn ein Spaten teilt, ist falsch. Ein neuer Schwanz für den Kopf entsteht fast immer, aber selten ein neuer Kopf für den Schwanz, weil seine  Bildung 6 Wochen dauert. Zwischendurch verhungert der kopflose Schwanz.

Wenn Sie in der kommenden warmen Jahreszeit erschöpft den Spaten an die Wand stellen und sich auf die Gartenliege legen und dabei ein "schlechtes Gewissen" bekommen, weil "noch so viel zu tun ist", kann ich sie beruhigen. Unterirdisch sorgen hunderte Verbündete dafür, dass auch ohne Ihren Spaten oberirdisch die prächtigsten Früchte gedeihen. Sie wühlen und graben kostenlos, nur von purer Fresssucht angetrieben - aber in Ihrem Sinne. Und mit diesem Wissen um die fleißigen Helfer unter Ihnen, werden Ihnen die Augenlieder ohne Reue schwer werden und vielleicht mischt sich in Ihre Träume sogar ein schlängelnder, schleimiger Regenwurm. Verdient hätte er es. 

 Herzlich Ihr 

Wolfgang Nieschalk








 bezeqint.net