Veranstaltungen in 2017


Liebe Nutzerinnen- und Nutzer meiner Webseite,

 

hier finden Sie einige meiner Veranstaltungen im Jahre 2017.

Leider ist es nicht immer möglich, ausreichend Fotos anzufertigen, da ich - weil ich selbst lese - sich manchmal aus dem Zuhörerbereich niemand findet, der diese Aufgabe lösen möchte, weil meist zu viel Technik im Spiel ist. 



26. April 2017

Der Seniorenkreis der Dreikirchengemeinde Mahlerten

begrüßt Wolfgang Nieschalk zu einem Löns Vortrag.



Das Leben und Wirken von Hermann Löns fasziniert auch heute noch die Menschen - über 100 Jahre nach seinem Tod auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges in Frankreich.

Der Seniorenkreis der Dreikirchengemeinde Mahlerten hatte Wolfgang Nieschalk als Referenten, vielen bekannt durch seine Kolumne "Die Kleine Geschichte" in der LDZ, eingeladen, um mehr über Hermann Löns zu erfahren.

Nachdem Pastor Bernd-Ulrich Rüter die einleitenden Worte gesprochen und Glückwünsche an die "Geburtstagskinder" gerichtet hatte, nicht ohne vorher die Kaffeetafel zu eröffnen und musikalisch auf der Gitarre zu umrahmen, berichtete Nieschalk anschließend über Löns, dessen Jugendzeit vielen völlig unbekannt war. Diese Lücke schloss Nieschalk durch detaillierte Informationen unter anderem durch ein Gedicht über das Segeln, was bei dem literarischen Schaffen des jungen Löns am allerwenigsten erwartet wurde.

Tatsächlich wird Löns überwiegend als "Heidedichter" bezeichnet, doch diese ihn einengende Bezeichnung verdient er nicht. Wer sich näher mit ihm auseinandersetzt, erkennt schnell, dass dieses Bild von ihm in der Öffentlichkeit falsch ist.

Löns war Dichter, Journalist und einer der Vorläufer heutigen Naturschutzdenkens,  der auch einige Zeit in der Heide lebte, aber überwiegend in Hannover zuhause war. 

Einer der Historiker beschrieb ihn als: "Rauhbeinig, schüchtern, naiv, rücksichtslos, weichherzig, unbeherrscht, herrisch, hilfreich, asketisch, ausschweifend, gewalttätig, unbekümmert und zu Depressionen neigend und als "merkwürdig unbequem."

Löns selbst sah sich nüchterner, nämlich so: Die Menschen mögen mich solange, bis sie mich kennen lernen! Vielleicht sind es gerade diese ziemlich ungewöhnlichen Eigenschaften von Löns, die mit dazu geführt haben, dass er immer noch so populär ist wie kaum einer seiner großen Dichterzeitgenossen.





12. April 2017

Viel Spannung bei einem Vortrag über das Leben auf einem Segelboot, das fast immer anders abläuft, wie Landratten sich das vorstellen.


Ein besonderes Thema - Erlebnisse auf einem Segelboot - hatte Wolfgang Nieschalk, Autor und Kolumnist der LDZ, den Seniorinnen der ev. Kirchengemeinde Burgstemmen anzubieten, deren Seniorinnen vollständig erschienen waren, um sich mitreißen zu lassen von ungewöhnlichen Ereignissen, wie sie nur auf dem Wasser vorkommen können. 

Pastor Bernd-Ulrich Rüter hielt einleitend eine kurze Andacht, gratulierte danach den drei "Geburtstagskindern" persönlich und auch musikalisch, bevor Kaffee und Kuchen angeboten wurden. 

Danach übergab er Nieschalk das Wort, der zunächst kurz über den Bau der Segelyacht, die er selbst gebaut hatte, referierte, um dann von einer nächtlichen Rettungsaktion zweier Faltbootfahrer vor Rügen zu berichten. Danach schilderte Nieschalk die Stimmung und Gefühle während eines Gewitters auf der Havel und dann berichtete er von einer Segeltour, bei der Nieschalk von Toulon an die dalmatinische Küste unterwegs war. Den Abschluss bildete eine Überführungstour durch Frankreich, die - durch Unachtsamkeit - um ein Haar tragisch ausgegangen wäre. 

Das Schlusswort sprach Pastor Rüter, zitierte die Bewertungsplattform e-Bay mit "gerne wieder" und anhaltender Applaus der Zuhörerinnen war zusätzlicher Dank für den Referenten. 

Gerne wieder, auch von mir!


Herzlich, Ihr Wolfgang Nieschalk



8. März 2017

Gute Stimmung beim DRK Ortsverband Adensen nach der Jahreshauptversammlung mit Werken von Heinrich Spoerl



Mittendrin in der "Hochzeitsnacht" von Heinrich Spoerl mit Frau Lange von dem DRK Ortsverein Adensen..

Nachdem Frau Lange vom DRK Adensen mich den zahlreichen Mitgliedern vorgestellt hatte - in der Tageszeitung war ich als Überraschungsgast ohne namentliche Nennung angekündigt worden -  stellte ich meinerseits den großen Satiriker und Rechtsanwalt Heinrich Spoerl ganz kurz vor und begann als Einleitung die jedem bekannte Stelle aus der Feuerzangenbowle

"Also, wat isse Dampfmaschin",

vorzulesen.  Dann folgte eine Erzählung, die davon handelt, dass einem Straßenbahnreisenden völlig unerwartet ein Sitzplatz von einem jungen Mädchen angeboten wird. Das erfreut ihn keineswegs, denn dieses Angebot bedeutet für ihn die unumstößliche Erkenntnis, nun zum alten Eisen zu gehören.

"Lesen am Vorstandstisch", an dem Frau Lange auf ihren Auftritt als "Braut" wartet.

   

Die schon oft vorgetragene "Hochzeitsreise" aus dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl verursachte auch bei den DRK Damen und Herren wieder so, wie jedes mal, viel Schmunzeln und machte die Menschen im Saal sichtbar froh und meine "Braut, Frau Lange, sorgte durch ihr herrliches "dialogisches Mitmachen" für viel zusätzliche Heiterkeit bei den Zuhörerinnen und Zuhörern. Viel Beifall war der Dank und Dank sei auch dem DRK Mitglied - Herrn Ammermann ausgesprochen - der mit meiner, ihm fremden Kamera damit beschäftigt war, ein paar brauchbare Fotos zu schießen. Das gelang ihm und hier ist der Beweis. 

Einen Blick in einen Teil des gut gefüllten Vortragsraumes.

Fotos: Ammermann






8.März 2017

Der DRK Ortsverband Gronau/Leine lädt zu einem Vortrag über Hermann Löns ein.


Nachdem Frau Klepping vom DRK Ortsverband Gronau/Leine 

mich mit dem mir gut bekannten Publikum vorgestellt hatte,

 

stellte ich mit dem Anfang meines Vortrages eine Verbindung zwischen Goethe und Löns her:


 

"Die Natur ist unendlich reich und bildet den großen Künstler", schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe, und so gesehen, wurde Goethes Erkenntnis - Jahrzehnte später - in der Person von Hermann Löns lebendige Wirklichkeit.


Über hundert Jahre nach seinem Tod auf den Schlachtfeldern Frankreichs haben sich seine Romane, Jagdgeschichten und seine ins philosophische gehenden Naturbetrachtungen und Erfahrungen bis heute behaupten können. Ja, es ist sogar ein Trend in unserer immer technologiebestimmteren Welt festzustellen, dass die Werke von Hermann Löns als literarischer Ausgleich zum Stress des heutigen Menschen mit ihren gewaltigen gesellschaftlichen Verwerfungen  im Berufsleben und in der Gesellschaft als solche, wieder an Bedeutung gewinnen.

Seine Werke verdienen es und sind dafür geeignet. Doch es wäre irreführend, Löns - wie so oft -  als Heidedichter einseitig zu charakterisieren. Besonders seine frühen Werke, seine Werke aus seiner Jugend- und Studentenzeit beweisen das Gegenteil. Wer hätte sich Löns jemals als Segler vorgestellt? Wohl kaum jemand und doch genau davon, vom Segeln, handelt sein erstes bekannt gewordenes Gedicht.

Oder sein Gedicht "Absturz", das die Tragödie einer Bergsteigerseilschaft beschreibt, bei der ein Einzelner den Tod der ganzen Gruppe durch Egoismaus und menschlichem Versagen verschuldete.  An seinen Gedichten und später an seinen Kurzgeschichte und noch später, als er die Kurzprosa aufgab und sich ganz dem Roman widmete, kann man die Entwicklung der Person Löns genau verfolgen und sich ein ungefähres Bild von diesem nicht ganz einfachen Menschen, Naturschützer, Jäger und großem Schriftsteller machen. Oder seine Volks- und Heidelieder, die heute noch zu hören sind und hier auch beim gemeinsamen Singen voneiner  Mundharmonika begleitet wurden. Ein schöner Brauch und eine wohltuende Atmosphäre innerhalb desHerrmann Fricke Hauses in Gronau!

Volkslieder von Hermann Löns...

Damit fand ein Vortrag auch seinen musikalischen seinen Abschluß, der mit seinen zuvor gelesenen Texten allen Beteiligten ganz neue Erkenntnisse über den großen Dichter Hermann Löns vermittelt hat, dessen lyrisches Talent in folgendem, kurzen, aber deswegen nicht weniger aussagefähigem Gedicht sichtbar wird:

 

Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund.

Und wandle still, so werden Dir,

geheime Dinge kund.                

 

               










6. März 2017, 

Die Landfrauen Großburgwedel laden zu einem Vortrag über Hermann Löns ein.


Am Vorstandstisch. Rechts im Bild Die 1. Vorsitzende, Frau Guderian, Links Frau Trumpa, die für die technische Übertragung zuständig war. Die 2. Vorsitzende, Frau Krüger war damit beschäftigt, dies Foto zu schießen. Danke Frau Krüger!




Das Leben und Wirken von Hermann Löns fasziniert auch heute noch -über 100 Jahre nach seinem Tode auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges in Frankreich - die Menschen, die seine Erzählungen lesen oder hören.

Fälschlich wird Löns überwiegend als "Heidedichter" bezeichnet, doch diese ihn einengende Bezeichnung verdient er nicht. Wer sich näher mit ihm auseinandersetzt, erkennt schnell, dass dieses Bild von ihm in der Öffentlichkeit falsch ist.

Er war ein Dichter, der zwar auch einige Zeit in der Heide lebte, aber es gibt viele "Heiden" in unserer Welt und eine davon liegt in Ostpreußen und eine andere, nur beispielhaft, nicht weit von Münster entfernt, wo Löns lange Zeit verbrachte.

Tatsächlich war die Heimat von Löns Ostpreussen - "eine schöne Wald und Heidelandschaft" - wie Historiker berichten. Doch seine berufliche Laufbahn als Journalist führte Löns überall hin. Mal nach Greifswald oder Gera, mal nach Jena oder Kaiserslautern und Hamburg. Oder auch ins Ausland. Hannover war einige Zeit sein beruflicher Mittelpunkt, bevor er nach Bückeburg wechselte.

Warum Löns also als Heidedichter bezeichnet wird, kann ich nur vermuten und einer der Gründe könnte sein, ihm so unkompliziert für jeden seiner Leser erkennbar zu machen, zu charakterisieren.

Viele seiner Gedichte wurden vertont und sie werden noch heute in den Heideorten wie Bispingen gespielt und so touristisch vermarktet zur Heideblütenzeit. Das und vielleicht auch seine letzte Ruhestätte in der Titlinger Heide bei Walsrode verfestigen diese unrichtige Zuordnung von Löns.

Der Vortragsraum weit vor Beginn der Veranstaltung, noch nicht voll besetzt.

Vielleicht aber ist es gerade diese Falscheinschätzung seiner Dichterperson, die letztlich dazu geführt hat, dass Löns immer noch so populär ist, wie kaum einer seiner großen Dichterzeitgenossen.

Die Landfrauen Großburgwedel jedenfalls waren erstaunt von der "Andersartigkeit" der literarischen Werke von Löns, die ich ihnen in meinem einstündigem Vortragvermitteln durfteA.

Löns war ohne Zweifel ein besonderer Dichter und Mensch und einer der Historiker beschrieb ihn als

Der Findling über dem Löns Grab in der Tietlinger Heide.

"rauhbeinig, schüchtern, naiv, rücksichtslos, weichherzig, unbeherrscht, herrisch, hilfreich, asketisch, ausschweifend, gewalttätig, unbekümmert und zu Depressionen neigend und als "merkwürdig unbequem" bezeichnen.

Aber, erkennen wir uns selbst nicht auch in einigen der Charaktereigenschaften, die "als merkwürdig unbequem" geschildert werden?

Löns selbst sah sich nüchterner, nämlich so: Die Menschen mögen mich solange, bis sie mich kennen lernen! 

Hier die im Text erwähnte Schrifttafel am Weg zum Löns Grab.

Vielleicht finden auch Sie die Zeit, bei einem Spaziergang durch die Tietlinger Heide bei Walsrode das Löns Grab und das Denkmal, ganz nahe beieinander stehend zu besuchen. Sie werden überrascht sein über das nach wie vor wache Interesse der Bevölkerung an diesem großen deutschen Dichter. Die vielen Wanderer zur Gedenkstätte beweisen es. Und vor dem Grabstein, der ein ziemlich großer Findling ist, ist dieses Schild aufgestellt, welches interessante Details über den Tod von Löns verrät, die im Vortrag selbst aus Zeitgründen keine Berücksichtigung finden konnten.

 

Fotos: Frau Krüger und der Referent 

 

 






3. März 2017 Stadtbücherei Elze/Leine hat Wolfgang Nieschal zu Gast. Thema: Guy de Maupassant


Noch kein Foto, folgt







19. Februar 2017, Kunstkreis Laatzen lädt ein zu einem Vortrag über Guy de Maupassant






Liebe Leserinnen- und Leser dieser Webseite, 

dieses mal schreibe ich nicht über den Vortrag selbst, sondern verwende einfach das Einladungsschreiben, welches ich an die Kunstkreismitglieder geschickt hatte. Es kündigt alles an, was sich dann tatsächlich ereignete. Die Mühe des "Adressenschreibens" blieb nicht ohne Wirkung. 31 Zuhörerinnen und und Zuhörer verfolgten meinen Vortrag, nachdem Monika Gorbuschin die Vorsitzende des Kunstkreises Laatzen, die Veranstaltung eröffnet hatte. 

Leider ist von Frau Gorbuschin selbst kein Foto dabei, eben deshalb, weil sie so liebenswürdig war, die Fotos zu "selbstlos zu knipsen." Dafür ein gesonderter Dank, Frau Gorbuschin. 


Wolfgang Nieschalk

Clausstr. 9

 

31171 Nordstemmen


Guy de Maupassant

Liebe Freunde des Kunstkreises Laatzen und Freunde der Literatur,  

 

ich freue mich, nunmehr zum vierten Male bei Ihnen und auch bei meinem Verein - denn ich bin auch selbst Mitglied des Kunstkreises Laatzen -  einen Vortrag im Namen des Calenberger Autorenkreises über den Meister der Novelle, Guy de Maupassant zu halten. Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit Maupassant noch nicht beschäftigt haben, kopiere ich der Einfachheit halber die stark vereinfachte Zusammenfassung von "Fettklößchen", die Novelle, die seinen Weltruhm begründete, ein. Die Zeilen sollen Ihnen lediglich einen Überblick zu der Thematik verschaffen, um was es im Vortrag geht. Aber, und das ist das Wichtigste, es soll Sie neugierig machen auf das, was ich für Sie zusammengestellt habe.

Und so lade Sie ganz persönlich ein, meinen Vortrag am kommenden Sonntag

      

19.Februar um 16.30 Uhr im Kunstkreis Laatzen, Hildesheimer Straße 

 

zu besuchen. Sie werden Ihre Freude an den Novellen Maupassants haben - und ich freue mich auf Sie!

Wie immer bietet Monika Gorbuschin in der Pause ein Getränk an. Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben, oben ein Foto von Maupassant, dem Star dieses Nachmittags.

Falls Sie mehr über mich und meine  Aktivitäten erfahren möchten, klicken Sie einfach den nebenstehenden Link meiner Webseite an. http://www.nieschalk.info/

 


"Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe, durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst."

 

Dieses Zitat von de Maupassant soll Sie vorbereiten und einstimmen auf ein Gebiet der Weltliteratur, bei der ohne langes Drumherumreden eindeutig die Erotik um die Ecke schaut.

 

Fettklößchen.

Nach dem Einzug der Preußen macht sich eine Reisegesellschaft in einer von Pferden gezogenen Kutsche aus Ruong in den unbesetzten Teil Frankreichs auf, um den Preußen zu entgehen: Zwei Ge­schäftsleute mit ihren Frauen, ein Graf mit Gemahlin, zwei Nonnen, ein heruntergekommener Politiker und die mit dem wenig schmeichelhaften »Fettklößchen« bezeichnete käufliche Dame, die von den mitreisenden, sogenannten »ehrbaren« Frauen, naserümpfend gemieden werden.

In einer düsteren Herberge hält ein preußischer Offizier die Reisegesell­schaft an. Bei der Paßkontrolle stellt er Fettklößchens »Beruf« fest und gestattet die Weiterfahrt nur unter der Bedingung, dass diese ihm eine Stunde der Nacht schenkt. Sie lehnt entrüstet ab. Doch nach Tagen des Wartens, eingeschüchtert von der bürger­lichen "Anständigkeit" ihrer Reise­gefährten kann sie dem ermunternden Zureden der anderen - in diesem Fall heiligt der Zweck die Mittel - das meinten selbst die zwei mitreisenden Non­nen - nicht mehr widerstehen. Erleichtert hört die Reisegesellschaft deshalb nach mehreren Tagen ungeduldigen Wartens nachts in der Herberge unter den preußischen Stiefeln die Dielen knar­ren.

Die Weiterfahrt am nächsten Morgen ist damit gesichert. Doch kaum sind die Reisenden wieder in der Kutsche versammelt, nimmt die sogenannte ehrbare Gesellschaft wieder ihre alte, überheblich-ablehnende Haltung gegenüber dem armen Fettklöß­chen ein, das zwar durch ihren nächtlichen Einsatz die Expedition ger ettet hat, nun aber als die Unreine erneut gemieden wird.

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr Wolfgang Nieschalk

                                

 

Text folgt



25. Februar, Interessengemeinschaft Segeln, Bad Essen, Reisesplitter.  


Foto und Text,folgt



20. Januar 2017

Der nicht vollständige Vorstand die beiden Referenten, Karla Kühn aus Linderte und Wolfgang Nieschalk aus Nordstemmen, OT Rössing

 

 

Das Wappen spricht für sich - Ihme- Roloven

Verein Fachwerkscheune e.V. Ihme- Roloven lädt ein zum Vortrag über Heinrich Spoerl

  

Der "Verein Fachwerkscheune e.V. Ihme Roloven" hob mit einer sehr unterhaltsamen Lesung über den Vater der Feuerzangenbowle - Heinrich Spoerl - eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe, die trotz verschiedener Parallelveranstaltungen in den öffentlichen Medien, sehr gut besucht war.

Von links nach rechts: Wolfgang Nieschalk und Karla Kühn während einer Szene aus der "Hochzeitsreise"

Der Hauptreferent Wolfgang Nieschalk aus Nordstemmen und seine Dialogsprecherin Karla Kühn vom Calenberger Autorenkreis trafen mit ihrem Vortrag in idealer Weise die Erwartungshaltung des nicht mit Applaus sparenden Publikums. Die Fachwerkscheune, die eher einem Schmuckstück glich als einer alten Scheune, bot mit ihrem "Bullerjahn" bei flammender Holzheizung ideale Voraussetzungen, den fast schon vergessenen Satiriker und Rechtsanwalt Heinrich Spoerl wieder ins Bewusstsein der Menschen zurück zu holen.

Archivfoto Heinrich Spoerl

Unauffällig eingeflochten in den künstlerischen Teil verstand es Nieschalk, die umfassende, sich aber dennoch auf das Wesentliche beschränkende Biografie über Heinrich Spoerl auf unterhaltsame Weise dem Publikum nahe zu bringen. Doch der Schwerpunkt des Vortrages behandelte den künstlerischen Teil des Autors, und der Beitrag "Der Willi und ich", der auch hätte heißen können "Wer anderen eine Grube gräbt", war der Auftakt dazu.

Ein Blick in den gut gefüllten Zuhörerraum

Auch über den knappen Rohstoff Geld wurde referiert und dabei der Unterschied zwischen Ausgeben und Nichtausgeben näher beleuchtet. Jedenfalls hatte es Spoerls Großmutter zu etwas gebracht, indem sie den Unterschied zwischen einem Taler ausgeben und nicht  ausgeben mit zwei Talern bezifferte.

Noch ein Blick und auf dem nächsten Foto ein letzter Blicl in die Zuhörer

Gerichtsprozesse gehörten zu Spoerls Lieblingsthemen ebenso wie das Entsetzen eines Straßenbahnreisenden, dem zum ersten Male in seinem Leben plötzlich ein Sitzplatz angeboten wird und dem in diesem Moment schlagartig klar wird, dass er alt geworden ist. Den Abschluss und Höhepunkt bildete die Anfangsszene aus dem Roman "Die Hochzeitsreise", die unter den Gästen für große Heiterkeit sorgte.

Die Schlussworte sprach der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Fachwerkscheune e.V. Ihme Roloven u.a. mit der sinngemäßen Bemerkung, ihm sei nicht bekannt gewesen, wie breit angelegt das Spektrum des Wirkens dieses großen Satirikers des vorigen Jahrhunderts - der im August 1955 in Rottach-Egern starb - neben der allseits bekannten "Feuerzangenbowle wirklich gewesen sei.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Januar 2017

 

 

Auf Einladung des Altenkreises Esbeck - 

 

federführend durch Frau Dagmar Bartels, stellte der Rössinger LDZ - Kolumnist und Autor Wolfgang Nieschalk einige ausgewählte Kurzgeschichten von Autoren vergangener Epochen vor. Neben zwei Satiren von Heinrich Spoerl - dem Autor der dreimal verfilmten Feuerzangenbowle - beleuchtete Nieschalk humorvoll mit einer kurzen Novelle des Weltschriftstellers Guy de Maupassant - bekannt unter anderem durch seinen Roman "Bel Ami" - die Moral der französischen höheren Gesellschaft. Deren Verständnis von Ehe und Liebe, die keineswegs identisch waren, löste, genauso wie die Satiren von Heinrich Spoerl, viel Heiterkeit bei den Zuhörerinnen aus. Gereiftes Wortspiel und treffende Pointen der aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Schriftsteller vereinigten sich in der Lesung harmonisch zu einer gelungenen literarischen Grundlage, die die Zuhörerinnen in ihren Bann zog.

 

Ein "Bildsplitter" aus dem Zuhörerraum.

Kein Wunder, sagte doch über Maupasant 1880 der große Schriftsteller Flaubert: "Jawohl, junger Mann, dies ist das Werk eines Meisters!",als dieser ihm eine seiner Novellen zur Begutachtung vorlegte. Danach begann de Maupassants Weltruhm, der nicht durch seinen frühen Tod mit 42 Jahren sein Ende fand, sondern dessen Werke heute zu den Klassikern gehören.  

Eine sehr gelungenen Veranstaltung, die wie üblich mit Kaffee und Kuchen endete.